Warum uns Fokus weiterbringt?
Wir können den ganzen Tag mal das und mal jenes tun.
Das ist entspannend und dadurch auch wichtig. Sich einfach so treiben zu lassen. Ihr werdet erstaunt sein, auf wie viele neue und kreative Gedanken ihr in dieser Zeit kommt.
Entspannung ist einer der wichtigsten emotionalen Zustände in unserem menschlichen Sein.
Die andere Seite von „sich treiben lassen“ ist „sich zu fokussieren“.
Und wie immer liegt das Leben in der Mitte. Wir brauchen sowohl das Sich-treiben-lassen als auch Fokus.
• Fokus
Normalerweise springen wir innerlich von oben nach unten oder von rechts nach links. Wir überlegen, wägen ab und entscheiden uns um. Das wäre auch okay, aber wenn es dauernd stattfindet, verlieren wir unsere Stabilität. Warum stellen wir unsere Entscheidungen ständig infrage? Weil wir uns nicht vertrauen, Angst haben, Fehler zu machen und dafür kritisiert zu werden. Dieses Verhalten nimmt uns viel Kraft und Energie für das Erreichen unserer Ziele.
Wichtig sind Erdung und der Fokus auf dein Leben und deine Ziele.
Aber das Leben läuft nicht immer eingleisig nach vorne. Es zweigt manchmal ab oder kommt wieder zurück. Wir brauchen verschiedene Stimmungen und Gefühle, auch um uns weiterzuentwickeln und zu verändern. Manchmal läuft es und manchmal nicht.
Wir brauchen Stopps in unserem Leben, um nochmal nachzudenken. Diese Stopps kommen immer wieder in bestimmten Zyklen vorbei.
Du kannst sicher sein, es gibt Zyklen, die immer wieder vorbeischauen. Du kennst sie alle.
Aus dem Chaos entsteht ein neuer Fokus und ein neues Ziel.

Und wenn Du gerade wieder einen neuen Fokus hast, lass Dich nicht davon abbringen. Verfolge ihn so lange, wie es sich richtig anfühlt.
Du bist der Mittelpunkt Deiner Welt, Du entscheidest. Lass Dich nicht durch Selbstzweifel von Deinem Ziel abbringen. Schreibe Deine momentanen Ziele auf und arbeite sie aus. Überlege, wie Du sie realisieren kannst, was Du dafür brauchst und was Dich unterstützen würde.
Wenn Du nicht gerade eine Umorientierungsphase hast, führt Fokus zum Ziel. Herumeiern führt zur Verwirrung, aber nicht zur Kraft. Und trotzdem brauchen wir auch das Herumeiern und das Entspannen. Wichtig ist, zu erkennen, dass alle Zustände ein Teil des Lebens sind und sich abwechseln. Je genauer Du die Phasen kennst und ihnen vertrauen kannst, umso leichter gehen und kommen sie. Jetzt ist Neuorientierung angesagt, weil im Leben noch nicht alles am richtigen Platz ist. „Jetzt muss ich mir Zeit für Entspannung nehmen und jetzt habe ich wieder ein Ziel, welches ich verfolgen möchte.“ Experimentiere mit den Phasen. Es ist ein Irrglaube, zu denken, dass wir immer wissen, was wir wollen.
Bis wir uns ganz sicher sind und unseren authentischen Weg gefunden haben, durchlaufen wir verschiedene Zyklen. Feintuning!
In den Umorientierungsphasen fällt es schwer, sich zu fokussieren. Man hinterfragt und zensiert. Das sind die Phasen, in denen wir unsere Lebensziele hinterfragen und eventuell ändern müssen. Ist mein Ziel immer noch erstrebenswert oder engt es mich ein?
Was möchte und was suche ich wirklich?
Es ist gut für uns, ein Ziel zu kreieren, und trotzdem gibt es immer wieder Zeiten, in denen wir dieses Ziel hinterfragen und seine inneren und äußeren Grenzen überprüfen, vielleicht erweitern oder verändern. Aber es ist wichtig, sich Ziele zu setzen, diese auszuarbeiten und zu realisieren. Die Ziele erden und stabilisieren uns. Wir können uns den ganzen Tag Informationen und Meinungen einholen. Was uns aber wirklich weiterbringt, ist unser Fokus. Oder auch ein sogenannter Fahrplan, an dem wir uns ausprobieren und herausfinden können, wo wir unsere Hürden haben, wo wir mutiger werden und unsere Grenzen erweitern können.
Nur wer handelt, erfährt etwas über sich. Wer nur denkt, bleibt stehen.
Entspannung ist der wichtigste Zustand in unserem Leben.
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