Karma und Schicksal
Das Schwert des Aberglaubens hängt über unseren Köpfen und ist bereit, Unglück über uns zu verbreiten.
Die Welt versteht Karma als das unausweichliche und schicksalhafte Leben, dem wir ausgeliefert sind. Das ist nur zum Teil wahr. Wir leben, um bestimmte Glaubenssätze zu verändern. Es sind Erfahrungen oder Meinungen, die wir in uns tragen. In unserem Leben begegnen uns diese Glaubenssätze in Form von Menschen und Situationen, die etwas in uns auslösen. Wir erleben diese Situationen, bis wir sie erkennen und verändern. Zum Beispiel Selbstwert: Wir glauben, dass wir kein Recht darauf haben, uns wertvoll zu fühlen, zu viel ist falsch an uns. Vielleicht erkennen wir stattdessen, dass wir für uns selbst eine absolute Bereicherung sind. Wir sollten beginnen, uns zu mögen und unsere Gegenwart zu genießen, dadurch verändert sich unsere Energie und Ausstrahlung.
Karma oder Schicksal?
Ab diesem Moment sind wir unserem Leben nicht mehr ausgeliefert, Karma. Wir haben unser Schicksal verändert. Es ist auch möglich, noch tiefer in den Strudel der Wertlosigkeit zu geraten, es geht immer noch tiefer, bis zu dem Moment, wo in uns alles rebelliert. Jeder von uns kennt diese Momente.
Das bedeutet Anhäufung von Karma, denn irgendwann müssen wir diese Situation konstruktiv und für uns positiv lösen.
Wir sind allem ausgeliefert, Schicksal, bis wir erkennen, welchen Zweck die Herausforderungen haben, und wir verstehen, was in uns und um uns herum geschieht und welche Aufgaben und Möglichkeiten hinter den Herausforderungen stecken. Schicksal entsteht durch unbewusstes Verhalten.
Wir sind Opfer der eigenen Unwissenheit. Jeder lernt im Laufe seines Lebens bestimmte Lektionen. Das wird oft als Altersweisheit bezeichnet.
Das Ziel ist, sich selbst zu verwirklichen und vieles fallen zu lassen, was uns nicht guttut. Wir müssen bestimmte Situationen und Herausforderungen durchstehen und annehmen. In jedem Moment können wir entscheiden, ob es ganz blöd läuft oder ob wir in unserem Fokus bleiben. Fokus bedeutet, unser Leben und unser Karma so zu verändern, dass wir uns wohlfühlen.
Thema Selbstvertrauen
Hast Du in diesem Leben die Aufgabe, Selbstvertrauen zu entwickeln? Du begegnest Situationen, in denen Du an Dir zweifelst und Dich ablehnst. Hast Du das erkannt, kannst Du Dich auf die Stärkung Deines Selbstvertrauens fokussieren. Der erste Punkt lautet: Du brauchst keine Bestätigung von außen, um Dich okay zu finden. Du bist liebenswert und wertvoll! Entspanne Dich in Dir. Glaube den Menschen nicht, die behaupten, Du müsstest Dich ändern oder Du seist falsch.
Thema Misstrauen
Es begegnen Dir Menschen, die Dein Vertrauen missbrauchen, bis Du vielleicht erkennst, warum Du jeden Menschen kritiklos in Dein Leben lässt. Ist es das Bedürfnis nach Akzeptanz, nach Liebe oder nach Anerkennung? Du öffnest Deine Türen, weil Du denkst, dass Du auf jeden Menschen angewiesen bist. Du verkaufst Dich sozusagen unter Wert. Lerne zu unterscheiden und wahrzunehmen, wen Du vor Dir hast. Vielleicht kommst Du zur Erkenntnis, dass andere Menschen sich Deine Offenheit auch verdienen müssen.
Wir zerbrechen an unseren Aufgaben, geben auf und fügen uns unserem Schicksal. Dabei haben in jedem Moment die Entscheidung.
Wir haben nicht gelernt, unser Leben zu nutzen. Aufgaben und Herausforderungen sind keine Strafe, sie sind Möglichkeiten.
Schicksal ist vielleicht das Unausweichliche, was wir erleben müssen, um uns zu verändern. Es sind unsere Glaubenssätze, die wir verändern wollen. Wir erleben Situationen, die uns zeigen, wo wir in Negativität und Starrheit gefangen sind. Es geht nicht um die Situation, sondern um das „Wie und was“, das in uns auslöst wird.
Unbewusstes Verhalten lässt das Schwert des Schicksals über uns kreisen. Bewusstheit lässt uns einen offenen, hellen Himmel kreieren.
Der Mensch oder unsere Seele strebt nach Leichtigkeit, Erfüllung und Verbundenheit. Alles, was uns behindert, wird erlebt und hoffentlich irgendwann verändert.
Zu diesem Thema passt auch mein Artikel „Krisen, Möglichkeiten des Lebens“.

