Erdung und Stabilität

Erdung und Stabilität

Läuft es mal richtig schief und wir fühlen uns verloren, was kann uns dann unterstützen? Vielleicht unsere Erdung und die damit verbundene Stabilität?

Vielleicht unterstützt uns die Mutter Erde. Sie symbolisiert unser Fundament und unsere Basis. Diese Basis wird hauptsächlich durch Selbstliebe und Selbstvertrauen gebildet.
Kinder, die viel Liebe und Respekt erfahren, sind in der Regel gefestigter. Liebe darf man nicht mit Ja-Sagen verwechseln.
Zur Liebe gehört es auch, dass man Grenzen setzt, denn dieses Verhalten symbolisiert Respekt.

Die Erde ist der Beginn, von dem aus wir ins Leben starten. Fühlen wir uns zu Hause geborgen und beschützt, geliebt, verstanden und respektiert, dann fördert das auch unsere Stabilität.
Wir erleben mehr Selbstvertrauen und Selbstakzeptanz.

Bist du nun an einem Punkt, wo alles in Unordnung geraten ist, stelle Dich aufrecht und stabil hin und achte auf Deine Füße.
Entspanne sie, bewege die Zehen und fühle mit der Sohle den Boden. Spüre die Erde und geh tiefer in das Gefühl hinein. Entspanne Deine Füße und atme.
Spüre, wie die Kraft der Erde durch die Füße in Deinen Körper dringt. Spüre, wie Du entspannt stehst, und finde den Mittelpunkt in Deinem Körper. Stehst Du stabil?
Bringe Dich wie an einem Seil aufgezogen in eine stabile und zentrierte Position. Fühle die Stabilität in Deinen Füßen.

Wir brauchen innere Stabilität durch Erdung, denn der Kontakt zur Erde erzeugt Stabilität und Kraft.

Sich geerdet zu fühlen, kann bedeuten, innere Sicherheit oder Gelassenheit zu verspüren. Geerdet sein lässt uns eine Stärke und Stabilität wahrnehmen.

Stabilität und Erdung: Wir stehen auf unseren Füßen, und so wie wir stehen, gehen wir durchs Leben. 

Das ist der Anfang. Hier stehe ich und das fühle ich.

Unser Körper spielt eine wichtige Rolle: Denn er gibt uns die Möglichkeit, zu handeln und zu sein.

Hast Du das Gefühl, instabil zu sein, finde Deine Mitte, um Dich stabiler zu fühlen. Für den einen ist es das Spazierengehen, für den anderen das Tanzen.
Der Nächste braucht Kreativität oder das Alleinsein. Auch in der Erde zu wühlen hat einen erdenden Charakter. Verbinde Dich mit der Kraft der Erde, unserer Mutter Natur.
Beobachte Dich oder erinnere Dich an Situationen, in denen Du Dich stark gefühlt hast. Was hat Dich unterstützt?

Wer stabil steht, kann stabil gehen.

Eine gute Erdung bringt unseren Körper in seine Mitte. Es ist, als ob eine imaginäre, feste, horizontale Linie in der Mitte unseres Körpers wäre.
Sie bedeutet Stabilität und Fokus.

Unruhe entsteht, wenn wir gedanklich von links nach rechts springen und keine Stabilität spüren. Das ist manchmal einfach so, nimm es wahr.

Das Ziel ist mehr Stabilität in unserem Sein. Was unterstützt Dich und was brauchst Du, um Dich stabiler zu fühlen?

Läuft es mal richtig schief, unterstützt es uns, wenn wir uns aus den Gedanken in unseren Körper bringen.
Das, was uns nicht aus der Schieflage rettet, ist ein Gedankenkarussell, welches sich im Kreis dreht und ständig selbst bestätigt.
Das Aussteigen aus dem Karussell kann durch den Kontakt zur Erde unterstützt werden. Was fühlen wir gerade? Wo in unserem Körper sind Spannungen? Was würde mir jetzt guttun?
Komm zurück in Deinen Körper und spüre, was genau jetzt in Dir los ist. Aufschreiben kann Dich auch unterstützen, denn durch das Schreiben werden die Gedanken sortiert und die Energie wird ausagiert. Unser Zustand kommt in Bewegung.

Kümmern wir uns um uns, kann uns das auch erden. Kreativität und Bewegung können erden. Es gibt viele Möglichkeiten, uns zu erden, und meist führt der Weg über unseren Körper.
Immer dann, wenn es sich gut anfühlt und wir uns im Hier und Jetzt befinden, erdet uns das. Finde heraus, was Dich erdet, und baue es immer mehr in Deinen Tag ein.

Denke daran: Du bist wichtig!

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